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    Das Schwungrad des Fahrzeuges

    Das Schwungrad ist ein wichtiger Bestandteil des Antriebstriebstranges von Fahrzeugen. Das Schwungrad beziehungsweise die Schwungscheibe wird in zwei verschiedenen Formen angeboten, dem Einmassenschwungrad (kurz EMS) und dem Zweimassenschwungrad (kurz ZMS). Am weitesten verbreitet ist heutzutage das ZMS, eine Weiterentwicklung des Einmassenschwungrades. Die ursprüngliche Schwungscheibe wird allerdings immer noch verwendet, da sie ebenfalls Vorteile bietet.

    Aufbau, Lage und Aufgabe des Schwungrades

    Das Schwungrad befindet sich zwischen Motor und Getriebe, also auf der kraftabgebenden Seite der Kurbelwelle. Über die Kupplung wird eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Motor/Schwungmasse und Getriebe hergestellt.

    Primäre Aufgabe des Schwungrades ist die Funktion als Energiespeicher um die kinetische Energie der rotierenden Kurbelwelle zu übertragen. Gerade bei kleinvolumigen Motoren mit geringer Zylinderzahl besteht die Aufgabe auch in der Überbrückung von kurzzeitigen Lastschwankungen und Leistungsunterbrechungen.

    Die Aussenseite der Schwungmasse ist mit einem Zahnkranz versehen in den der elektrische Starter eingreift um den Motor auf die zum Startvorgang nötige Drehzahl zu beschleunigen.

    Der Schwung hat auch Aufgaben die den Fahrkomfort beeinflussen. Durch die Arbeitsabläufe im Motor entstehen Massenträgheitskräfte und daraus resultierende Schwingungen. Damit sich diese nicht auf das Getriebe und die Karosserie übertragen, wird in modernen Fahrzeugen zur Steigerung des Fahrkomforts das Zweimassenschwungrad verbaut.

    Bei hubraumstarken Motoren mit mehr als fünf Zylindern besteht die Funktion meist nur noch als Träger des Anlasserkranzes und die Form und Masse ist dementsprechend reduziert.

    Gerade bei neuen Technologien wie z.B. Hybridantrieben wird die Funktion um die Bremskraftrückgewinnung erweitert. Wie so oft kommt diese Technologie aus dem Rennsport, wer kennt nicht KERS?

    Der Unterschied zwischen dem Einmassenschwungrad und dem Zweimassenschwungrad

    Die Einmassenschwungscheibe besteht aus einer einzelnen Reibscheibe, die Motor und Getriebe verbindet. Sie gilt als veraltet, da die Eigenschaften der Dämpfung gering sind. Das EMS wird aber dennoch gern in Tunerkreisen eingesetzt. Der Vorteil ist hier das geringe Gewicht, das übertragbare Drehmoment sowie der kaum vorhandene Verschleiß.

    Ist im Fahrzeug ein Zweimassenschwungrad verbaut, wird die Aufgabe der Kupplung als Torsionsdämpfer vom Schwungrad übernommen. Das ZMS besteht aus zwei Reibscheiben, einer primären Schwungscheibe am Motor und einer sekundären am Getriebe.

    Diese beiden Scheiben werden durch Dämpfungselemente aus miteinander abgestimmten Bogenfedern und Gleitlagern oder einem fettgefüllten Torsionsdämpfer miteinander verbunden. Aufgrund der verbesserten Federung gleicht das ZMS die Drehungleichförmigkeiten effektiver aus und bietet einen höheren Komfort hinsichtlich Geräusche und Vibrationen beim Fahren. Eigenfrequenzen hervorgerufen durch die Zündfrequenz des Motors werden weitestgehend eliminiert. Dadurch wird das Getriebe sowie der gesamte Antriebsstrang geschont.

    Wann muss das Schwungrad gewechselt werden?

    Das Schwungrad ist ein Verschleißteil. Es gibt allerdings keine Vorgaben der Fahrzeughersteller, wann das Bauteil gewechselt werden muss. Der Zahnkranz unterliegt im Vergleich zum Anlasser kaum Verschleiß, der Fehler ist bei den Reibscheiben zu suchen. Je nach Fahrstil wird das Schwungrad in unterschiedlichem Maße abgenutzt. Ganz gleich, ob Einmassenschwungrad oder Zweimassenschwungrad, wenn die Reibscheiben abgenutzt sind, sollte das Bauteil gewechselt werden. Dies äußert sich in stärkeren Rasselgeräuschen im Getriebe (vor allem beim Einmassenschwungrad) sowie spürbaren Vibrationen beim Fahren.

    Im demontierten Zustand kann der Verschleiß des ZMS auch über den vom Hersteller vorgeschriebenen Freilaufwinkel oder das Kippspiel geprüft werden.

    Bei Fahrzeugen mit einer hohen jährlichen Laufleistung (Transportfahrzeuge) wird zur Kostensenkung oft ein Umrüstsatz auf ein starres Schwungrad verbaut. Dadurch verlängert sich die Standzeit und die Reparaturkosten werden gesenkt. Die Einbußen beim Fahrkomfort werden hier billigend in Kauf genommen.

    Muss das Schwungrad in der Werkstatt gewechselt werden?

    Wir empfehlen, das Schwungrad in einer Werkstatt wechseln zu lassen, da dies je nach Fahrzeugtyp die Demontage zahlreicher sicherheitsrelevanter Bauteile wie den Antriebswellen oder der Längswelle erfordert. Der Einsatz einer Hebebühne erleichtert zudem den Austausch des Schwungrades.

    Wie finde ich das passende Schwungrad und wie hoch sind die Kosten für den Austausch?

    Um das passende Schwungrad zu finden, sollte man wissen, welche Anforderungen man ein den Antrieb des Fahrzeugs stellt. Wer keine Ambitionen zum Tuning hat, sollte in jedem Falle zu der Schwungscheibe greifen, welche vom Hersteller vorgeschrieben wird. Ein genauer Preis ist nicht anzugeben, da er sich je nach Marke, Ausführung und Fahrzeugmodell deutlich unterscheidet und sich zwischen rund 200 und 600 Euro bewegt. Hinzu kommen die Kosten für die Schwungradschrauben. Wird das Schwungrad in der Werkstatt gewechselt, müssen die Kosten für die Arbeitsleistung hinzugerechnet werden. Diese können stark variieren. Das passende Schwungrad kann ganz einfach gefunden werden. Hierfür ist genügt die Eingabe der Fahrzeugmarke, der Baureihe sowie der Schlüsselnummern.

    Verwandte Bauteile des Schwungrades

    • Getriebe
    • Getriebeöl
    • Schwungrad-Dichtung
    • Schwungradschrauben
    • Kurbelwellensensor
    • Anlasser
    • Zahnkranz
    • Kupplungssatz

    Die Top-Produkte im Bereich Schwungrad

    Hinweis: Bitte prüfen Sie, ob das über DAPARTO identifizierte Ersatzteil auch tatsächlich dem gesuchten Ersatzteil entspricht. Ggf. sind ergänzende Informationen notwendig, um sicherzustellen, dass das gewählte Ersatzteil auch in das gewünschte Kraftfahrzeug passt. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

    Alle Preisangaben in Euro inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand und weiterer Preisbestandteile. Zwischenzeitliche Änderung der Preise und Rangfolge möglich.

    KFZ-Support: service@daparto.at oder 0720 347 179 (MO-FR: 8:00 - 16:00 Uhr)
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