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    Die Aufgabe des Schwingungsdämpfers im Riementrieb

    Hubkolbenmotoren haben bedingt durch ihre Arbeitsweise keine gleichförmige Drehbewegung. Sowohl die einzelnen Takte der Verbrennung als auch die Zündfolge der jeweiligen Zylinder bremsen und beschleunigen die Kurbelwelle anhaltend. Der Keilrippenriemen ist über mehrere Riemenscheiben direkt mit dem Motor und seiner Kurbelwelle verbunden. Im Laufe der Jahre unterliegen die Kurbelwelle und deren Lager zudem einem Verschleiß, wodurch sich darüber hinaus Spiel bilden kann. Dieses Spiel, in Form eines unrunden Laufs, wird wiederum sofort auf den Riementrieb übertragen. Damit der Keilrippenriemen jedoch so wenig Drehungleichförmigkeiten und Schwingungen der Kurbelwelle aufnimmt, an das Fahrzeug weitergibt und sich nicht aufschaukelt und im schlimmsten Fall abspringt, wird ein Schwingungsdämpfer zu Abfederung der Unregelmäßigkeiten genutzt.

    Verschiedene Bauarten

    Bei Verbrennungsmotoren kommen zwei Arten von Schwingungsdämpfern für Keilrippenriemen zum Einsatz. Die erste Variante besteht aus einem klassischen Schwingungsdämpfer, wie Ihr ihn beispielsweise aus einem Stoßdämpfer im Bereich des Fahrwerks kennt. Dieser ist gut sichtbar in der Nähe des Riemens verbaut und an einem Ende mit dem Spannrollenhebel verbunden. Die zweite Variante ist in die Riemenscheibe, welche an der Kurbelwelle sitzt, integriert. Diese Variante nennt man Torsionsschwingungsdämpfer.

    Die Funktionsweise

    Der klassische Schwingungsdämpfer ist vom Aufbau ein Energieumwandler, welcher die auf ihn einwirkende Bewegungsenergie in Wärme umwandelt. Der Kolben innerhalb des Dämpfers bewegt sich in einem mit Öl gefüllten Zylinder auf und ab. Spezielle Ventildurchgänge in diesem Zylinder bremsen dabei die Bewegung des Dämpferkolbens, so dass die Schwingungen nachhaltig reduziert werden. Der Torsionsschwingungsdämpfer ist hingegen direkt mit der Kurbelwelle verbunden und mit einer speziellen Dämpfungseinrichtung, welche beispielsweise aus einem Gleitlager oder Gummilager besteht, ausgestattet. Diese stellt die Verbindung zur Keilrippenriemenscheibe her und nimmt die Drehkräfte der Kurbelwelle auf.

    Woran erkennt man einen defekten Schwingungsdämpfer?

    Ein Schwingungsdämpfer ist sehr hohen Belastungen während des Motorlaufs ausgesetzt. Ist er verschlissen oder defekt macht sich das durch Vibrationen aus dem Motorraum, welche an das Fahrzeug übertragen werden, bemerkbar. Außerdem erzeugen diese Vibrationen Störgeräusche. Beides beeinträchtigt den Fahrkomfort nachhaltig. Bei einem Torsionsschwingungsdämpfer deuten Oberflächenverhärtungen mit Mikrorissen auf eine fortgeschrittene Alterung hin. Allerdings beginnen die Schäden häufig an der Rückseite der Scheiben, sodass selbst bei einer Sichtprüfung ein Defekt nicht sofort erkennbar ist. Betrachtet Ihr den klassischen Dämpfer, so sind teilweise Ähnlichkeiten zu einem Stoßdämpfer im Fahrwerksbereich erkennbar. Daher könnt Ihr die dortigen Erkenntnisse zu Defekten auch unter Vorbehalt übertragen. Verliert der Dämpfer beispielsweise Öl, so ist das ein ernsthafter Hinweis auf einen Defekt. Könnt Ihr den Kolben des Dämpfers mit der Hand ohne großen Kraftaufwand bewegen, sollte der Austausch ebenfalls so schnell wie möglich vollzogen werden. Hier noch einmal die Anzeichen im Überblick:

    • Vibrationen
    • Störgeräusche
    • Oberflächenverhärtungen
    • Ölverlust am Dämpfer
    • Kraftloser Kolben

    Wann muss er regulär getauscht werden?

    Für den Austausch gibt es kein vom Hersteller vorgeschriebenes Intervall. Mit jedem Service oder jeder Inspektion ist es ratsam den Dämpfer zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen. Ein genauer Blick auf den Zustand ist in jedem Fall beim Wechsel des Keilrippenriemens erforderlich. Dieser hat ein vorgegebenes Wechselintervall, welches häufig bei 60.000 bis 120.000 Kilometern liegt. Ansonsten ist der Dämpfer nur bei einem Defekt zu tauschen. Macht Ihr dies nicht, so kann das für den Motor ernsthafte Folgen haben. Zuerst steigt der Verschleiß des Keilrippenriemens und der mit ihm verbundenen Nebenaggregate. Fahrt Ihr anschließend weiter droht der Riemen zu reißen, wodurch die Nebenaggregate nicht mehr angetrieben werden. Die Folge ist ein Ausfall der Lichtmaschine oder der Klimaanlage. Im schlimmsten Fall kann ein reißender Keilrippenriemen auch den Zahnriemen schädigen, worauf ein Motorschaden folgt.

    Austausch des Schwingungsdämpfers

    Möchtet Ihr den Dämpfer selber wechseln, so solltet Ihr euch vor Augen führen, dass dies ein tiefer Eingriff in den Motor ist. Selbst kleine Fehler können zu kaputten Nebenaggregaten oder einem Motorschaden führen. Die Montage der Neuteile unterliegt darüber hinaus strengen Vorgaben zur Einbauposition und Anzugsdrehmomenten. Zudem werden oftmals spezielle Werkzeuge benötigt. Beim Austausch muss in jedem Fall der Keilrippenriemen demontiert werden. Müssen darüber hinaus Riemenscheiben ausgebaut werden, ist deren Position zum Motor zu markieren.

    Hier findet Ihr den passenden Dämpfer

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    Hinweis: Bitte prüfen Sie, ob das über DAPARTO identifizierte Ersatzteil auch tatsächlich dem gesuchten Ersatzteil entspricht. Ggf. sind ergänzende Informationen notwendig, um sicherzustellen, dass das gewählte Ersatzteil auch in das gewünschte Kraftfahrzeug passt. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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