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Die Ölwanne ist der Behälter für das Motoröl, das zur Schmierung des Motors erforderlich ist. Dazu befördert die Ölpumpe das Öl durch den Ölfilter in die Schmierkanäle des Motors, aus denen das Öl in die Ölwanne zurückfließt. Die Wanne erfüllt auch die Funktionen der Kühlung und Entschaumung des Öls. Die Ölwanne ist am untersten Teil des Motors, also unter dem Motorblock, angebracht und fasst mehrere Liter Öl. Sie weist unten eine Öffnung auf, die für den Ölwechsel geöffnet wird. Oft besitzt die Ölwanne auch einen Ölstandsmelder. Ein Verbrennungsmotor mit Tausenden von Umdrehungen pro Minute kann nur mit einer zuverlässigen Schmierung funktionieren. Beachte also, dass bei defekter Ölwanne die Ölversorgung des Motors unterbrochen werden kann, was schwere Schäden am Motor durch trockenes Laufen bewirkt. Diese Schäden können ohne Weiteres so groß sein, dass eine Reparatur unwirtschaftlich wird. Außerdem stellt ausgelaufenes Motoröl eine schwere Umweltbelastung dar. Auch der Verlust kleiner Mengen von Motoröl macht Trinkwasser unbrauchbar und kann Dir eine entsprechende Ordnungsstrafe einbringen.
Die Ölwannen sind auf den jeweiligen Fahrzeugtyp angepasst. Grundsätzlich gibt es Ölwannen aus Stahl, Aluminium und Kunststoff.
Die Ölwanne solltest Du auswechseln, wenn Öl austritt und festgestellt wurde, dass die Dichtung der Ölablassschraube nicht mehr in Ordnung ist.
Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Anzeichen: Hierzu zählen der Ölaustritt unter dem Fahrzeug und ein niedrigerer Ölstand, als normalerweise zu erwarten wäre
Ohne Erfahrung ist das nicht zu empfehlen. In vielen Fällen ist dafür Spezialwerkzeug erforderlich. In jedem Fall musst Du unter dem Auto arbeiten, was eine Vorrichtung wie eine Hebebühne notwendig macht. Bei manchen Fahrzeugen sind die Arbeiten deshalb sehr aufwendig, weil für den Wechsel der Ölwanne zuerst der ganze Motor ausgebaut werden muss. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass das Öl beim Öffnen der Ölablassschraube aufgefangen werden muss und auf keinen Fall in die Umwelt gelangen darf.
Zum Vermeiden von Schäden an der Ölwanne solltest Du die Bodenfreiheit Deines Autos nicht überschätzen und so mechanischen Kontakt von Objekten unter dem Auto mit Deinem Unterboden riskieren. Du solltest auch den Ölstand regelmäßig kontrollieren, sei es mit dem Ölmessstab oder mit einem elektronischen Messgerät. Vermeide auch eine Füllung mit Öl über die Maximalgrenze hinaus. In Autofahrerkreisen hält sich hartnäckig die Einschätzung, dass dies nichts ausmache oder sogar von Vorteil sei. Dem ist nicht so. Mit einem zu hohen Ölstand riskierst Du, dass beim Betrieb des Motors die Kurbelwelle in das Öl eintaucht. Dabei entstehen kleine Luftbläschen, welche die Schmierwirkung des Öls herabsetzen.
Die Ölwanne selbst ist ein einfaches Teil mit mechanischer Funktion. Als solches ist sie sehr langlebig - die häufigsten Probleme ergeben sich durch 'Aufsetzen', nach Unfällen oder durch eine schadhafte Dichtung. Ist durch einen solchen Schaden der Austausch der Ölwanne erforderlich, brauchst Du auf jeden Fall eine neue Ölwanne und kein gebrauchtes Produkt. Eine bereits in einem anderen Auto verbaute Ölwanne ist oft leicht verzogen, was Probleme beim Einbau in Deinem Auto mit sich bringen kann.
Vielleicht möchtest Du eine neue Ölwanne selbst kaufen und sie dann von der Werkstatt Deiner Wahl einbauen lassen. Zum Vergleichen der günstigen Preise bietet Dir DAPARTO eine Auswahl von Ölwannen der Hersteller Febi Bilstein oder Van Wezel an.