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Lenkgetriebe (mit und ohne Servolenkung) für alle Fahrzeuge

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    Wichtigste Ersatzteile in der Hauptbaugruppe Lenkung

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    Du bist nicht nur leidenschaftlicher Autofahrer, sondern interessierst Dich auch für das Innenleben, die Technik und die Mechanik Deines Fahrzeuges? Dann weißt Du sicher, dass das Lenkgetriebe ein wichtiger Teil der Lenkanlage Deines Autos ist. Während des Lenkvorgangs wird die manuell ausgeführte Drehbewegung des Lenkrads über das Getriebe auf die Spurstange weitergeleitet. Diese überträgt die Lenkrichtung auf die Vorderräder, die sich analog zum jeweils eingeschlagenen Winkel drehen. Neben der eigentlichen Ausrichtung der Räder dämpft das Lenkgetriebe auch Stöße während der Autofahrt ab. Vielleicht hast Du auch schon davon gehört, dass es hydraulische und elektromechanische Systeme gibt, die das Lenken beim Autofahren vereinfachen. Wusstest Du, dass das erste Lenkgetriebe von Carl Benz entwickelt wurde? In der damaligen Ausführung übertrug das Lenkrad über eine Lenkstange und ein Zahnrad die Drehbewegungen auf zwei Stangen. Von Daimler stammt die Schraubenspindellenkung für den Regel-3-Tonner. In den folgenden Jahren wurden Schrauben- und Schneckenspindellenkgetriebe entwickelt, sodass man bereits in den 1920er Jahren die Lenkgetriebe nach diesen beiden Arten unterscheiden konnte. Hinzu kam etwas später die Zahnstangenlenkung, die bei Fahrzeugen mit Frontantrieb eingesetzt wurde. Die von General Motors entwickelte Kugelumlauflenkung hatte ihre Anfänge 1940 und wurde 1953 von Mercedes-Benz erstmals verbaut. In der heutigen Zeit wird bei Personenkraftwagen normalerweise die Zahnstangenlenkung und bei Nutzfahrzeugen die Kugelumlauflenkung verwendet. Dabei handelt es sich in beiden Fällen zumeist um eine Servolenkung. Du kannst festhalten, dass es ein Lenkgetriebe in vier verschiedenen Bauformen gibt:

    • mit einem Spindelgewinde
    • mit einem Schneckengewinde
    • als Kugelumlauflenkung
    • mit einem Zahnradgewinde

    Wie funktioniert ein Lenkgetriebe genau?

    Der Aufbau und die Funktion eines Lenkgetriebes sind schnell erklärt. Der Begriff an sich beschreibt es ja eigentlich schon recht genau. Du übst als Fahrer Drehbewegungen am Lenkrad aus mit dem Ziel, die Vorderräder Deines Autos auf die Fahrtrichtung anzupassen und auszurichten. Bei der Spindellenkung wird die Bewegung über eine Außengewinde-Spindel übertragen. Im Gegensatz dazu arbeitet ein Getriebe mit Schneckenlenkung mit Gewindeschnecken. Bei einem Getriebe mit Kugelumlauflenkung werden Stahlkugeln durch eine spezielle Spindel geführt und bewegen so die Spindelmutter, die schließlich die Vorderräder des Autos ausrichtet. Moderne Fahrzeuge verfügen normalerweise über ein Zahnstangenlenksystem. Bei dieser Variante besteht die Technik des Lenkgetriebes aus einer Zahnstange, einem Ritzel und einer Spurstange. Dabei ist der offensichtlichste Part Deiner Zahnstangenlenkung das Lenkrad. Von ihm aus verläuft die Lenksäule in Richtung Vorderachse. Hinten an der Zahnstange sitzt ein Zahnrad mit hohen, deutlich abgegrenzten Zähnen. Das Zahnstangenritzel greift exakt in ein an der Spurstange Deines Autos befindliches Gewinde. Die Radträger des Wagens, also die Bauteile, an denen die Vorderräder beweglich verbaut sind, bilden schließlich das letzte Glied in der Kette Deines Lenkgetriebes.

    Wie äußert sich ein fehlerhaft arbeitendes Lenkgetriebe?

    Grundsätzlich kann Dein Lenkgetriebe ebenso lange halten, wie Dein Auto, eine übliche Lebensdauer lässt sich also nicht klar definieren. Bei folgenden Symptomen solltest Du allerdings reagieren:

    • Zu viel Spiel – das Lenkrad lässt sich mehr als einen Fingerbreit bewegen, ohne Lenkreaktion
    • Ungewöhnlich hoher Kraftaufwand beim Lenken
    • Seltsame, knackende Geräusche beim Lenken
    • Lenken ist nur einseitig problemlos möglich
    • Die Zahnräder weisen Risse auf
    • Die Lenkmanschette ist eingerissen
    • Es tritt Flüssigkeit aus dem Lenkgetriebe aus

    Verfügst Du nicht über Fachkenntnisse, lasse lieber einen erfahrenen Experten an Dein Lenkgetriebe. In Deiner Werkstatt besitzt man die benötigten Geräte zur Fehlerdiagnose und wird Dir schnell mitteilen können, ob ein kompletter Austausch oder nur eine Reparatur notwendig ist. Bei einem defekten Lenkgetriebe untersuchen die Experten zusätzlich, ob der Querlenker und die Lenkstange intakt sind. Handelt es sich um eine Servolenkung, wird außerdem das Hydrauliköl überprüft und nach Bedarf nachgefüllt.

    Was solltest Du über die Wartung Deines Lenkgetriebes wissen?

    Eine zuverlässig arbeitende Lenkung ist unerlässlich für Deine Sicherheit sowie die Deiner Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer. Daher müssen Deine Lenkung und die dazugehörigen Komponenten regelmäßig in der Werkstatt Deines Vertrauens gewartet werden. Auch der TÜV-Prüfer wird bei der Untersuchung Deines Fahrzeuges immer ein besonderes Augenmerk auf Dein Lenkgetriebe legen, um sich seiner einwandfreien Funktion zu versichern. Du benötigst aktuell ein neues Lenkgetriebe? Bei DAPARTO kannst Du Lenkgetriebe mit und ohne Servolenkung für Dein Fahrzeug komfortabel suchen, Angebote vergleichen und das passende Produkt günstig kaufen. Du findest Getriebe von namhaften Herstellern wie General Ricambi, DRI, Lizarte und Servotec.

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    Hinweis: Bitte prüfen Sie, ob das über DAPARTO identifizierte Ersatzteil auch tatsächlich dem gesuchten Ersatzteil entspricht. Ggf. sind ergänzende Informationen notwendig, um sicherzustellen, dass das gewählte Ersatzteil auch in das gewünschte Kraftfahrzeug passt. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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    KFZ-Support: service@daparto.at oder 0720 347 179 (MO-FR: 8:00 - 16:00 Uhr)
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