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Bereits seit Jahren erfreuen sich Turbomotoren eines gewaltigen Booms. Mittlerweile ist diese Technik so verbreitet, dass fast keine Autos mit Saugmotoren mehr die Fabriken verlassen. Neben dem Turbolader selbst und anderen größeren Bauteilen wie etwa dem Ladeluftkühler gehören zu dem System natürlich auch kleinere Komponenten, die beispielsweise die korrekte Funktion überprüfen. Hierzu gehört auch der Ladedrucksensor. Die Funktionsweise des Ladedruck-Sensors ist recht simpel. Es handelt sich um ein Staurohr, das an einem Ende in den Ansaugtrakt mündet. Am anderen Ende befindet sich ein Dehnungsmesser, der abhängig vom Luftdruck im Ansaugsystem bewegt wird.
Mit immer deutlicher werdenden Umweltveränderungen ist es heute wichtiger denn je, dass der Automotor optimal funktioniert. Nur wenn der Brennvorgang bestmöglich abläuft, sinkt der Schadstoffausstoß auf das geringstmögliche Maß. Hierzu ist neben einigen anderen Parametern eine exakt geregelte Luftzufuhr notwendig. Bei Turbomotoren muss dafür der Ladedruck an die jeweilige Last angepasst werden. Um die erfolgreiche Justierung zu überprüfen, wird er ständig vom Ladedruck-Sensor überwacht.
Du erkennst einen möglichen Schaden am Ladedruck-Sensor meistens zuerst daran, dass die Motorkontrolllampe im Armaturenbrett aufleuchtet. Häufig schaltet der Motor auch in das sogenannte Notlaufprogramm, das für eine erheblich reduzierte Leistung sorgt. Auch wenn dies nicht der Fall ist, merkst Du einen Schaden am Ladedruck-Sensor oft durch einen starken Leistungsabfall insbesondere bei höheren Drehzahlen.
In der Regel nicht. Der Ladedruck-Sensor ist ein außerordentlich robustes Bauteil, dass nur äußerst selten einen Defekt aufweist. Es ist also für die gesamte Lebensdauer des Autos designt. Die entsprechenden Fehlermeldungen haben daher meistens einen anderen Grund. Zwei sind besonders wahrscheinlich:
Wenn Dein Sensor häufiger verschmutzt ist, solltest Du der Ursache für das Öl auf den Grund gehen. Es stammt fast immer aus dem Turbolader. Bei sechsstelligen Laufleistungen beim Auftreten eine verschmutzungsbedingten Sensorfehlers musst Du Dir keine Gedanken machen: Das ist normal. Falls dieses Problem häufig auftritt, solltest Du allerdings den Turbolader inspizieren. Meistens tritt Öl aus einem etwas defekten Lager aus und der Lader ist zu ersetzen, bevor er vollständig zerstört ist. Da der Ladedruck-Sensor zu den preiswerteren Ersatzteilen gehört und vor allem seine Anschlüsse häufiger beschädigt sind, hat es sich bewährt, ihn als erstes auszutauschen. Erst wenn die Ladedruck-Fehlermeldung dadurch nicht verschwindet, solltest Du eine genauere Analyse des Turbosystems in Angriff nehmen.
Das ist glücklicherweise nicht der Fall. Es handelt sich hierbei um eine Reparatur, die auch von Laien in weniger als einer Stunde ausgeführt werden kann. Du brauchst kein besonderes Werkzeug: Ein Satz verschiedener Maulschlüssel, einige Schraubendreher und eine Zange reichen bei den meisten Fahrzeugen aus. Hilfreich kann eine starke Taschenlampe sein.
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